Willkommen auf der Homepage des Projekts


"Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit" (JSHRZ)
Registerband

Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Horn, Evangelisch-Theologische Fakultät, Lehrstuhl für Neues Testament

Prof. Dr. Heike Omerzu, Evangelisch-Theologische Fakultät, Juniorprofessorin für Neues Testament

ehemalige Mitarbeiterin: Dr. Claudia Büllesbach


Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. Hermut Löhr, Theologische Fakultät, Lehrstuhl für Neues Testament

 


Inhalt

1. Die Reihe JSHRZ

2. Das Gesamtprojekt JSHRZ-Erschließungsbände

3. Der Registerband

4. Kontakt

 

Die Reihe JSHRZ

Die 1973 von Werner Georg Kümmel begründete Reihe "Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit" (JSHRZ) bietet eine deutsche Übersetzung zentraler literarischer Quellen des Frühjudentums und ist somit ein herausragendes Hilfsmittel zur Erforschung der Geschichte, Literatur und Religion der Zeit des Zweiten Tempels. Die derzeit maßgebliche deutschsprachige Übersetzung der zwischentestamentlichen Literatur ist jeweils mit einer kurzen Einführung und einem z.T. umfangreichen Anmerkungsapparat versehen. Die Reihe wird im Jahr 2001 abgeschlossen und enthält 50 Werke.

 

Das Gesamtprojekt JSHRZ-Erschließungsbände

Die Erforschung der Religion, Geschichte und Literatur des Judentums in hellenistisch-römischer Zeit ist seit geraumer Zeit ein zentraler Forschungsgegenstand in der Alten Geschichte, der Judaistik und der Theologie. Eine umfassende und aktuelle Bibliographie der stetig anwachsenden Sekundärliteratur, ein detailliertes Register und eine Gesamteinleitung der zwischentestamentlichen Literatur stellen bislang jedoch - insbesondere im deutschsprachigen Raum - ein Forschungsdesiderat dar. Um diese Lücke zu schließen, wurde ein Projekt zur Erschließung der in der Reihe JSHRZ edierten frühjüdischen Schriften durch Einleitungs-, Bibliographie und Registerbände von 1996 bis 1999 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und 1999 bis 2001 von der Fritz-Thyssen-Stiftung gefördert. Es handelt sich um eine Forschungskooperation von Wissenschaftler/inne/n der Universitäten Tübingen, Mainz und Jena. Die Bibliographie und die Einleitung werden bzw. wurden am Institut für antikes Judentum und hellenistische Religionsgeschichte der Eberhard-Karls-Universität Tübingen unter der Leitung von Prof. Dr. Hermann Lichtenberger in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Gerbern S. Oegema, PD Dr. Ulrike Mittmann-Richert und Prof. Dr. Andreas Lehnardt ausgeführt. Die Arbeit am Registerband erfolgt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter der Leitung von Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Horn in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Heike Omerzu und Dr. Claudia Büllesbach sowie an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena in der Abteilung für Neues Testament durch Prof. Dr. Hermut Löhr.

Die Ergänzungsbände zu den JSHRZ wollen dazu beitragen, Kultur, Lebenswelt und Religion des Frühjudentums ebenso umfassend zu erschliessen wie seine Geschichte und Literatur. Die Bibliographie, die alle Forschungspublikationen über die Apokryphen und Pseudepigraphen vom 16. Jahrhundert bis einschließlich 1996 beinhaltet, stellt mit annähernd 10.000 Einträgen ein einzigartiges bibliographisches Hilfsmittel dar, das bereits im Gütersloher Verlagshaus erscheinen ist:

Lehnardt, Andreas; Lichtenberger, Hermann, Bibliographie zu den Jüdischen Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit, JSHRZ VI.2, Gütersloh 1998.

Der Einführungsband hat die Aufgabe, die Einleitungsabschnitte bei den Einzelschriften zu verbinden und sie unter systematisch-theologischen Aspekten in den größeren Rahmen der gesamten Literatur der Apokryphen und Pseudepigraphen zu stellen. Bisher sind erscheinen:

Mittmann-Richert, Ulrike,  Einführung zu den jüdischen Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit1: Historische und legendarische Erzählungen. JSHRZ VI 1,1, Gütersloh 2000
Oegema, Gerbern S., Einführung zu den Jüdischen Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit 2, Unterweisung in erzählender Form, JSHRZ VI.1,2, Gütersloh 2003
Oegema, Gerbern S., Einführung zu den Jüdischen Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit 4, Poetische Schriften, JSHRZ VI.1,4, Gütersloh 2002
Oegema, Gerbern S., Einführung zu den Jüdischen Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit 5, Unterweisung in erzählender Form, JSHRZ VI.1,5, Gütersloh 2001

 

Der Registerband zu den JSHRZ

Das Register zu den JSHRZ umfaßt ein detailliertes Sach-, Namens-, Orts- und Stellenregister zur frühjüdischen Literatur und Religion des Zweiten Tempels. Das Register ist als Nachschlagewerk für alle relevanten Textstellen zu Personen und Figuren, Orten, theologischen Themen und Schlüsselbegriffen, literarischen Formen, historischen Ereignissen etc. gedacht. Um es für einen großen Interessentenkreis benutzerfreundlich zu gestalten, wurde konzeptionell auf "Zahlenkolonnen" weitestgehend verzichtet, und - soweit es sinnvoll und möglich ist - wurden jeweils Unterstichworte gebildet, damit sich der Benutzer/die Benutzerin schnell und präzise orientieren kann. Darüber hinaus enthält jedes Register Querverweise zu verwandten und ähnlichen Begriffen und eine Systematisierung thematisch verwandter Begriffe unter einem Oberstichwort. Da jeder Schrift eine kurze Einführung des Bearbeiters vorangestellt ist und die Übersetzungen mit zum Teil wertvollen Anmerkungen versehen sind, werden neben dem Übersetzungstext auch erläuternde Hinweise aus den Einführungen und dem Anmerkungsapparat für den Index berücksichtigt. Neben Benutzerfreundlichkeit, Vollständigkeit und Systematisierung besteht ein wesentliches Anliegen des Registers darin, die frühjüdischen Schriften interdisziplinär zu erschließen und somit für einen weiten Interessentenkreis aus den Bereichen der Bibelwissenschaft, der Judaistik, der Altphilologie, der Alten Geschichte, der Geschlechterforschung oder etwa der Kulturwissenschaft fruchtbar zu machen. Doch nicht nur Forschung und Lehre sollen von diesem Register profitieren, sondern alle, die sich für das antike Judentum und seine Literatur und Religion interessieren.

siehe auch:
Claudia Büllesbach, Friedrich Wilhelm Horn, Hermut Löhr, Heike Omerzu, Die Erschließung der JSHRZ durch ein Register. Gesamtkonzeption und ausgewählte Beispiele, in: Hermann Lichtenberger und Gerbern S. Oegema (Hg.), Jüdische Schriften in ihrem antik-jüdischen und urchristlichen Kontext, JSHRZ-St 1, Gütersloh 2002, 134-159

Probeseiten

Sachtext

Namen

Orte

Kontakt

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Evangelisch-Theologische Fakultät
Saarstr. 21
55099 Mainz

Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Horn, Evangelisch-Theologische Fakultät, Lehrstuhl für Neues Testament, Tel. 06131 / 39-22747; Sekretariat:  Tel. 06131 / 39-24678; e-mail

Prof. Dr. Heike Omerzu, Evangelisch-Theologische Fakultät, Juniorprofessorin für Neues Testament, Tel. 06131 / 39-23298; e-mail

 

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Theologische Fakultät
Fürstengraben 6
07737 Jena

Prof. Dr. Hermut Löhr, Theologische Fakultät, Lehrstuhl für Neues Testament, Tel. (03641) 9 41125; e-mail

 

Seitenanfang

Letzte Bearbeitung: 20.03.2007